Blicke auf gestopte und laufende Handelsverträge und andere Zusammenhänge

Was wurde aus TTIP, Ceta und den anderen Freihandelsabkommen? Nach dem Amtsantritt von Donald Trump wurde es ruhig um TTIP – doch TTIP ist nicht das einzige Freihandelsabkommen, das die EU forcieren will … – https://www.heise.de/tp/features/Was-wurde-aus-TTIP-Ceta-und-den-anderen-Freihandelsabkommen-3935971.html
Samuel Pinheiro Guimarães aus Brasilien warnt vor den Folgen eines Freihandelsabommens mit der EU für das Regionalbündnis … mögliche Konsequenzen eines Abkommens zwischen der EU und dem Mercosur. – https://amerika21.de/analyse/193248/eu-ende-mercosur
Deutsche Firmen agieren im Ausland offen gewerkschaftsfeindlich … „Wettbewerbsvorteil, gewerkschaftsfrei zu sein“ … Längst sind weite Teile Süd- und Osteuropas zu verlängerten Werkbänken transnationaler Konzerne geworden … Dass Gewerkschaften und Tarifbindung schwach sind, hat sich nicht einfach so ergeben: „Im Gefolge der Krise von 2008/09 sind gute Strukturen, die sich entwickelt hatten, zerstört worden – von der Troika und der EU-Kommission, und das mit voller Absicht“. – https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/boese-schlechte-arbeiterrechte
Laut dem „Memorandum 2016“ der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik „wird mit dem Investorenschutz in den Freihandelsabkommen faktisch so etwas wie ein Grundrecht auf Rendite geschaffen“. Dafür werden die Rechte des Staates, der Umweltverbände und der Bevölkerung beschnitten. Mit der Fortführung der Kette Gewinne, Investitionen, mehr Konsum, neue Gewinne, neue Investitionen, erneut mehr Konsum wird ein Turm immer höher gebaut. Um ihn am Einstürzen zu hindern, muss sich die Politik immer mehr zum Büttel der Wirtschaft machen. – Hans Oette; Auszug aus seinem Buch „Im Licht der Geldströme“, Verrai Verlag
Immer mehr Städte, Regionen und Staaten meinen, sich modern vermarkten zu müssen. Die PR-Branche hilft ihnen gerne … Simon Anholt, der Pionier und Wegbereiter der Branche, übt heute scharfe Kritik an der Arbeit von PR-Firmen und Werbeagenturen, die keinen Unterschied zwischen einem Land und einem Unternehmen wie Coca-Cola machen. Hört man ihm zu, bekommt man den Eindruck, er bereue, den Begriff des „nation brand“ geprägt zu haben, weil er sieht, wie dieser zu „nation branding“ verkommt: zynischem Marketing, bar jeder wirklichen Veränderung. „Das Ärgerliche an der Lüge namens Nation-Branding“, so Anholt, „ist, dass sie so viele Länder, die sich das wirklich nicht leisten können, dazu bringt, gewaltige Summen für sinnlose Propaganda-Programme auszugeben, von denen einzig die PR-Agenturen profitieren.“ – Aus einem ausführlichen Bericht von Samanth Subramanian auf www.freitag.de/autoren/the-guardian/schoenes-neues-land

 

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