Die Wallonen fordern Zugeständnisse

Info von CORRECTIV.org:
Die Kritiker feiern ihn, die Handelspolitiker sehen ihn als Sargträger der europäischen Handelspolitik. Paul Magnette, Ministerpräsident von Wallonien, lehnt CETA ab und blockiert damit die EU.
Der Gipfel mit Kanada wird vorerst abgesagt, der kanadischen Regierung reißt der Geduldsfaden und die EU-Kommission steht blamiert da. Wie kann das sein, dass eine Provinz wie Wallonien über ein Handelsprojekt von 28 EU-Staaten bestimmen kann? Belgien ist ein kompliziertes Land, in dem politisch wenig funktioniert. Weil sich die vielen Parlamente gegenseitig blockieren. Die Wirtschaft in Wallonien ist am Boden. Von der Globalisierung hat die Region nicht profitiert. Erst vor ein paar Wochen gab die amerikanische Firma Caterpillar bekannt, seine Werke dort zu schließen.  Der Handelsexperte im Europaparlament, Bernd Lange (SPD), twitterte gleich nach der Absage Walloniens enttäuscht: „CETA ist gescheitert“. Ganz so ist es nicht. Die Entscheidung wird verschoben. Die Wallonen fordern auch kein Scheitern, sondern Zugeständnisse. Kanada und die EU wollen nun einen neuen Termin für einen Gipfel suchen, um CETA zu unterzeichnen.
Quelle: correctiv.org
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